Samstag, 1. August 2009
Kleines Feld – Große Freu(n)de
„So schön wird es nie mehr sein!“, meinte einer, der es als langjähriger Fußballspieler wissen muss, denn die Punktspiele auf dem übersichtlichen Fußball-Kleinfeld gehören nun der Vergangenheit an. Zeit für einen Rückblick auf vier Jahre Fußball-Erfolge des starken 1998er Jahrgangs des SV-DJK Taufkirchen – von der F2 (U8) im Jahr 2005 bis zur E1 (U11) heute.
Stetige Steigerung
Wer hätte geglaubt, dass der Jahrgang 1998 des SV-DJK Taufkirchen es einmal bis ins Bezirksfinale des Merkur-CUP unter die 32 besten von 429 angetretenen E-Jugend-Mannschaften zwischen München und Garmisch-Partenkirchen schaffen würde?Als ich Andi und Dustin am 24.09.2005 zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Hohenbrunn begleitete und es eine deftige 7:1 Auswärtsniederlage zu verarbeiten galt, nachdem schon das erste Spiel der Saison 2005/2006 zu Hause mit 7:0 gegen den TSV Großhadern verloren gegangen war, hätte ich das jedenfalls bestimmt nicht gedacht. Aber danach ging es stetig bergauf. Schon am vierten Spieltag konnte der erste Sieg errungen werden und am Ende der Spielzeit hatten die F2-Junioren mehr Spiele gewonnen oder unentschieden gespielt als verloren.
Die Abwehr um Daniel, Juli und Andi wurde immer besser und nur ein einziges Mal noch sollten die SV-DJKler mehr als vier Treffer in einem Punktspiel kassieren, wobei in den letzten beiden Spielrunden von der „Betonmauer“ nur noch insgesamt dreizehn Tore in 17 Spielen zugelassen wurden, also weniger als ein Gegentor pro Spiel – ganz nach dem Motto „Die Null muss stehen!“.
Genau 60% ihrer 60 Punktspiele haben die „Socca Juniors“ gewonnen und statistisch gesehen nur jedes vierte Spiel verloren, wobei die Saison 2008/2009 mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden bei 15 Pflichtspielsiegen herausragt.
Das erste Mal
Die Entdeckung der Spielzeit 2005/2006 war aus meiner Sicht das Torhütertalent Maxi, der im Ottobrunner Hallenturnier im Dezember 2005 zum ersten Mal zwischen den Pfosten stand, da der etatmäßige Keeper verhindert war und der mit seinen Paraden maßgeblich dazu beitrug, den ersten Turniersieg überhaupt einzufahren.
Ottobrunn sollte übrigens ein hervorragendes Turnierpflaster für die Taufkirchener 98er bleiben. So häufig wie dort – dreimal – haben die Jungs seitdem kein anderes Hallenturnier gewonnen.
Zwei Gesichter
So erfolgreich die „Socca Juniors“ in der Regel in den Turnieren in der Fremde auftraten, so notorisch blieben sie im allgemeinen bei ihren Heimturnieren weit hinter ihren Möglichkeiten, was sich leider auch im Bezirksfinale im Merkur-Cup noch einmal zeigte (weshalb Insider gerne auf die Ausrichtung dieses Turniers verzichtet hätten und sich entspannt einen schöneren Tag auf einem Platz irgendwo in Oberbayern oder dem Allgäu gemacht hätten).
Der Sieg im eigenen Sommerturnier 2008 und der 3. Platz gegen jahrgangsältere Mannschaften beim Vatertagsturnier 2008 und die knappe Finalniederlage gegen die SpVgg Unterhaching im Hallenturnier 2008 zählen zu den rühmlichen Ausnahmen.
Manchmal schafften die Juniors es sogar, in einem einzigen Turnier zwei Gesichter zu zeigen, wie z.B. der Turniersieg in Königsbrunn am 11.02.2007 belegt.
Harter Kern
Und der harte Kern dieser tollen Truppe spielt immer noch zusammen in der Mannschaft:
60% der Kicker des F2-Teams zählen auch heute – knapp vier Jahre später – zum Aufgebot der „Socca Juniors“. Wer erkennt (in alphabetischer Reihenfolge) Andi, Daniel, Dustin, Juli, Maxi und Philiph auf dem nachfolgenden Foto?
In der F2-Saison hat übrigens Flo, der in der letzten Saison von der E3 zu uns gewechselt hat, schon einmal im Spiel gegen Helios-Daglfing in der Abwehr ausgeholfen.
Großer Zusammenhalt
An dieser Stelle soll auch an die Jungs erinnert werden, die die Fußballschuhe leider an den Nagel gehängt haben, um einen Handball oder einen Tennisschläger in die Hand zu nehmen. Andreas P., Christian, Danny, Oktay, Philipp, Simon und Tim. Wir wünschen Euch alles Gute und viel Glück und hoffen, dass euch und euren Eltern die gemeinsame Zeit mit den „Socca Juniors“ und den „Prosecco Ladies“ Spaß gemacht hat und ihr euch gerne daran zurück erinnert.
Im Gegensatz zu den meisten Profiteams hielt sich auch die Fluktuation auf dem Trainerstuhl in Grenzen, wobei weniger die üppige Bezahlung (siehe „Spielgeld“ unten) als eher die tolle Stimmung im Team und unter den Eltern eine Rolle gespielt haben dürfte. Nach den Pfingstferien 2008 folgte auf den ersten und GröTaZ* Alex sein Co-Trainer Heli, der ein gutes halbes Jahr vorher Gerhard als Co abgelöst hatte und der die Juniors nach einem kleinen Leistungstief nach Pfingsten 2008 auf ungeahnte Höhen zur Wintermeisterschaft 2008 und fast bis ins Finale des Merkur-CUP 2009 führte.
Die Neuen
Heli war seinem Sohn Daniel („Skodi“) gefolgt, der am 30.09.2006 sein Debut in der Mannschaft feierte und schon einen Spieltag später (14.10.2006 ) das erste von ungezählten Toren für die Juniors machte, während der Linksfuß Tim aufhörte, um sich auf das Handballspiel zu konzentrieren. Skodi war es auch vorbehalten, verdientermaßen am letzten Pflichtspieltag das 200. Pflichtspieltor zu erzielen.
Im Dezember 2006 kam mit dem Angriffswirbler Oktay der erste Nicht-Taufkirchener dazu, der aber ein Jahr später die Pendelei aus Berg am Laim wieder aufgeben musste, um wieder mehr Zeit für die Schule zu haben. Die Chancen auf ein Wiedersehen stehen allerdings gut, denn Oktay spielt nun bei Schwarz-Weiß München – einem möglichen Großfeldgegner der „Socca Juniors“ in der Saison 2009/2010 in der Kreisklasse.
Mit Beginn der F1-Saison 2007 stießen Sandro („Rückkehrer“ von der SpVgg Unterhaching) und Korbi (TSV Grünwald) zum Kader. Und nach dem Sommerturnier 2008 verstärkte Markus (DJK Ottenhofen) pünktlich zum Saisonbeginn des letzten Kleinfeldjahrs die Juniors im Mittelfeld und konnte schon acht Spieltage später die Meisterschaft feiern.
Der Beste und die Pfeifen
Unter vielen guten Schiedsrichterleistungen der letzten vier Jahre ragt m.E. die Spielführung des jungen Unparteiischen aus Grafing am 23.06.2007 heraus, der das entscheidende Meisterschaftsendspiel am letzten Spieltag der F1-Saison souverän und völlig neutral leitete, obwohl beide Teams mit einem Sieg die alleinige Tabellenführung erringen und damit die Meisterschaft für sich hätten entscheiden können.
So mancher Erwachsener hätte sicher nicht so beeindruckend der Versuchung widerstehen können, der Heimmannschaft „ein wenig“ zu helfen, wie die 98er es leider so manches Mal erleben mussten.
Um den Titel des arrogantesten Heimschiedsrichters streiten sich dabei der Mann mit der Sonnenbrille und der Herr, dem nur noch der Sonnenschirm neben dem Schiedsrichterstuhl fehlte, wobei in der Rudolf-Zorn-Straße der Wiederholungstatbestand (03.05.2008) klar erfüllt war, so dass der Preis für den größten Verpfiff an die Parteiischen vom Sportbund Ost geht, gefolgt von den beiden Kameraden in Markt Schwaben (BSG) und Unterhaching, die dem Motto „Hart, aber unfair“ folgend grobe Fouls der Gastgeber gnädig übersahen und denen dabei die Gesundheit der Gästespieler scheinbar völlig egal war.
Den lustigsten Pfeifenmann trafen die Juniors hingegen beim FC Stern München. Zwar ging auch dieses Auswärtsspiel verloren, doch das lag eher an der schwachen Leistung der Gäste, bei denen auch Andi an diesem Tag das rechte Gespür für das passende Timing beim Tackling vermissen ließ und der dafür vom Schiri ge(t)adelt wurde, indem er unserem Aggressivspieler seinen neuen Spitznamen „Gattuso“ verpasste.
Doch zurück zum Fußballspiel …
Spiel…
…kultur
Vor vier Jahren konnte man nur staunen, wenn man die 98er Kicker des TSV Hohenbrunn kombinieren sah. Gegen das schnelle Kombinationsspiel konnten auch die größten Kämpfer im Taufkirchener Team wenig ausrichten. Doch im gleichen Maß, in dem die „Socca Juniors“ an Spielstärke gewannen, bauten die Hohenbrunner über die Jahre ab. Zuletzt im Vorrundenspiel des Merkur-CUPs waren sie völlig chancenlos und zogen mit 3:0 eindeutig den Kürzeren. Dennoch bleiben die Hohenbrunner die einzige Mannschaft auf die die Taufkirchener in mehreren Spielzeiten getroffen sind und gegen die sie dennoch eine negative Punktspielbilanz aufweisen.
Ähnlich spielstark präsentierte sich damals auch der 98er Jahrgang des FT Gern, aber auch dort konnte die Aufwärtsentwicklung nicht konserviert werden.
…verderber
Ähnlich leidenschaftlich wie gegen Hohenbrunn wurden auch die Nachbarschaftsduelle gegen die SpVgg Höhenkirchen geführt, allerdings mit einem großen Unterschied. Nicht nur ist die Punktspielbilanz gegen Höhenkirchen positiv, die „Socca Juniors“ haben sogar jedes Auswärtsspiel gegen die „Roten“ gewonnen und ihnen mindestens einmal die bereits sicher geglaubte Meisterschaft geraubt als Daniel mit seinem goldenen Freistoßtor die Höhenkirchener aus allen Meisterschaftsträumen riss. Allerdings haben sich die Jungs um den langjährigen Trainer Paul Becker dafür dann in der Saison 2006/2007 revanchiert und die Juniors zu Hause kalt erwischt.
Zudem haben die Juniors alle drei Kleinfeldturniere im Rahmen der Sportwoche Höhenkirchen in der jeweiligen starken Altersgruppe gewonnen, an denen sie teilgenommen haben. Auf der Sportanlage der SpVgg Höhenkirchen fühlen sich die Taufkirchener offensichtlich wohl.
…vereinigung
Apropos SpVgg. Während man zu den Höhenkirchenern ein freundliches Verhältnis entwickelt hat, kann die Beziehung zum Nachbarn in Unterhaching durchaus als weniger herzlich bezeichnet werden.
Leider ist den „Socca Juniors“ auf dem Kleinfeld und in der Halle bisher ein Sieg gegen die Junioren der ewigen dritten Kraft des Münchener Fußballs verwehrt geblieben, obwohl es in einigen Turnieren durchaus knapp zuging und beim Internationalen U10 Turnier im September 2007 ein Unentschieden erreicht werden konnte. Die größte Chance, dem „Goliath“ einmal ein Bein zu stellen, hatten der „David“ aus Taufkirchen am 27.06.2009 im auf Augenhöhe geführten Endspiel des Merkur-CUP Kreisfinales, aber der Matchball zum Sieg im Achtmeterschießen wurde leider vergeben und die Hachinger kamen noch einmal mit einem blauen Auge davon. Dabei hatte der „Heimkehrer“ Alessandro, der bis zur Saison 2007/2008 in Unterhaching spielte und am 15.09.2007 sein Punktspieldebut für die Juniors gegeben hatte, die Taufkirchener im Finale sogar in Führung gebracht.
Mit Ausnahme von Markus, der im Anschluss an das Sommerturnier 2008, zum SV-DJK gestoßen ist, kommen übrigens fast alle Spieler der „Socca Juniors“ aus Taufkirchen oder einem Nachbarort. Und Markus kann man getrost als „Taufkirchener der 2. Generation“ bezeichnen, wohnen die Großeltern doch im Ort. Die Juniors sind also keine zusammengewürfelte Truppe von Legionären, die sich zu Höherem berufen fühlen, sondern eine eingeschworene Gemeinschaft, bei der sich der eine oder andere auch mal nachmittags zum Kicken trifft, was üblicherweise mehr Spaß macht als für das G8 zu pauken.
… des Jahres
Als „Spiel des Jahres“ galt aber kein Nachbarschaftsduell, sondern das erste ernsthafte Aufeinandertreffen mit dem 98er Jahrgang des FC Bayern München am 17.06.2007 im Rahmen des Mangfall-Cups der F-Junioren, das die an diesem Tag ausnahmsweise durch (den heute beim FCB spielenden 98er) Yanis verstärkten Juniors nur knapp mit 2:1 verloren.
Die Tatsache, dass der sonst schon eine an Überheblichkeit grenzende Ruhe ausstrahlende Bayern-Trainer in diesem Spiel seine Jungs lautstark von der Seitenlinie an ihr Spielvermögen erinnern musste, zeigt wie sehr die Juniors die „großen Bayern“ an diesem Tag ärgern konnten und bleibt allen Zuschauern unvergessen, auch wenn es trotz hochkarätiger Konterchancen nicht ganz zum Punktgewinn gereicht hat.
Auf die jungen Bayern traf der SV-DJK auch Anfang 2009 im 17. Internationalen Merkle-Cup in der Halle und verpasste ebenso wie gegen die U11 des VfB Stuttgart nur knapp ein Unentschieden, konnte sich aber Lob und Anerkennung der Zuschauer und des Veranstalters sichern.
Ganz nahe dran an der Sensation gegen die U11 des FCB waren die „Socca Juniors“ im Bezirksfinale des Merkur-CUP am 12. Juli 2009 als sie aufopferungsvoll kämpfend 18 Spielminuten lang das 0:0 halten konnten, bevor sie in den beiden verbleibenden Minuten noch drei Tore kassierten gegen den späteren Merkur-CUP-Sieger, bei dem Yanis nun im Defensivbereich mitwirkte.
Anmerkung: Das obige Mannschaftsbild ist allerdings nicht vor einem Duell mit dem FCB enstanden, sondern vor dem Freundschaftsspiel gegen den TSV Oberpframmern in der Allianz-Arena am 24. Mai 2009.
…ausfall
Verlorene Spiele sind ärgerlich. Noch ärgerlicher sind Spielausfälle und die gibt es angesichts der nicht immer nachvollziehbaren Planung des BFV leider vor fast jeder Winterpause – so sicher wie der Schnee im November. Wintermeister sind die „Socca Juniors“ im Jahr 2008 dank eines Durchmarschs ohne Punktverlust aber dennoch geworden – trotz eines Spiels weniger. Weiße Weste trotz weißem Winter.
…geld
Taufkirchen hat tolle Sportanlagen. Die vereinsseitige finanzielle Ausstattung des Teams ist vergleichsweise weniger beeindruckend. Der besondere Dank gilt an dieser Stelle den Eltern, die ungezählte Kuchen für Vereinsturniere gebacken haben, lange Stunden bedienend bei einer Veranstaltung hinter dem Tresen standen und die klaglos jede Turnierteilnahme selbst bezahlten und so manchen Euro in die Ausstattung der Jungs gesteckt haben, wenn nicht gerade ein Sponsor sein Herz für die „Socca Juniors“ entdeckte.
Ein Dankeschön auch den KassenwartInnen und Renate für die Kreation des „Socca Juniors“ Löwenlogos!
Der Jugendleitung sei für die stete Aufmerksamkeit und ganz besonders für den einmaligen Sonderzuschuss anläßlich der Teilnahme am CITROËN Soccer Cup 2008 Deutschlandfinale in Koblenz im Oktober 2008 gedankt, das allen Beteiligten – aus durchaus vielfältigen Gründen – lange in Erinnerung bleiben wird.
…macher
Einen wirklichen Spielmacher haben die Juniors eigentlich nicht. Die "10" („Gattuso“) ist eher ein Sechser. Aggressivspieler nennt man das wohl heute. Die "6" spielt dafür meist Rechtsaußen. Zum Ausgleich ist der "7"er fast immer als Linksverteidiger eingesetzt worden, hat aber meiner Erinnerung nach nie auf der rechten Außenbahn gestürmt. Das Verwirrspiel ließe sich beliebig fortsetzen, denn auch die "9" hat nur selten Mittelstürmerqualitäten entwickeln dürfen, musste aber oft genug in der Verteidigung aushelfen. Dafür war die "11" im Sturm immer überall, also auch häufig genug links außen und in manchen – andere meinen, in zu vielen – Spielen sogar stürmender Alleinunterhalter.
In der letzten Saison kam dann mit der "13" ein Spieler dazu, der durchaus Spielmacherqualitäten hat, ob seines Tordrangs aber eher als hängende Spitze bezeichnet werden dürfte. Dem Ideal des Spielmachers der 70er Jahre kam wohl in der Rückrunde der Saison 2008/2009 unser rekonvaleszenter Maxi am nächsten, als er mit verletzter Hand das Spiel in „Netzermanier“ lenkte.
…zug
Aber wer braucht schon einen Spielmacher, wenn man das Mittelfeld mit einem einzigen Spielzug überbrücken kann.
Diese Spielvariante hat auch einen Namen: die „Maxi-Skodi“-Taktik.
Andere nennen es „Abschlag-Stürmer-Tor“. So manche Partie, insbesondere auf dem ungeliebten Kunstrasen, wurde dank dieser sehr englischen Variante mit der Brechstange entschieden. Nicht unbedingt schön, aber erfolgreich. Nachdem der Ball dann im Netz zappelte, waren die meisten Abwehrreihen aus ihrem Babyschlaf wach gerüttelt ... so manche kassierte aber dennoch mehr als nur einen Treffer dieser Art in einem Spiel ;-)
Die noch puristischere Variante des „Abschlag-Tors“ ist den „Socca Juniors“ hingegen nie gelungen.
Dass die Juniors mit zunehmendem Spielalter auch wunderschön kombinieren konnten, beweist z.B. die Vorbereitung des Bayern-Treffers durch Markus am 23.04.2009.
…film
Autorisierte Nutzer, die den Zugang zu den Video-Alben auf Sevenload.de haben, können dieses Tor und einige „Maxi-Skodi“-Treffer bewundern und bei der Betrachtung der schönsten Treffer der Saison 2007/2008 in Erinnerung schwelgen.
…führer
Daniel R. war der Kapitän der „Socca Juniors“ in den ersten Spielzeiten. Mit Beginn der Saison 2007/2008 übernahm Andi („Gattuso“) dieses Amt und füllte es leidenschaftlich aus. Unvergessen ist die vom "Capitano" ausgehende kämpferische Einstellung im ersten Punktspiel gegen den DJK Sportbund Ost München am 03.05.2008 als sich das ganze Team mit einer Energieleistung gegen die acht Kontrahenten auf dem Platz durchsetzte und eine auch durch die Spielleitung des heimischen Schiedsrichters bereits für den Gastgeber gewonnen geglaubte Partie noch drehen konnte.
…leitung
Siehe „Der Beste und die Pfeifen“.
…trieb
Leider konnten die Juniors in zwei Spielzeiten ihren Spieltrieb nicht komplett austoben, da sie durch übermäßiges Verletzungspech stark ausgebremst wurden. In der Rückrunde der Saison 2007/2008 (E2) fiel der Torschütze vom Dienst in den entscheidenden letzten Spielen aus und die Rückrunde der Saison 2008/2009 (E1) mussten die 98er sogar komplett ohne ihren Teufelskerl im Tor bestreiten.
Der Spruch
„Mein Stammplatz ist die Ersatzbank.“
Spieler des FC Rot-Weiß Oberföhring, der die Qualifikation zu einem internationalen U10-Hallenturnier im Winter 2008 weitgehend von der Bank hinter der Torauslinie beobachten durfte.
„Unsere Jungs gewinnen nicht so oft.“
Positiv denkender Vater eines Spielers einer ungenannten Mannschaft im Frühsommer 2009, die zum Zeitpunkt des Zitats 0 Punkte hatte, wie eine spätere Internet-Recherche ergab.
Die Erklärung
Und wenn sich nun am Ende jemand fragt, warum der starke Jahrgang 1998 des SV-DJK Taufkirchen rechtzeitig zum Internationalen U10 Turnier am 30.09.2007 den Namen „Socca Juniors“ bekam, dem wollen wir nur so viel verraten:
Man kombiniere an einem sonnigen Sonntag die Erinnerung an einen gerade absolvierten Kindergeburtstag für fußballverrückte Jungs mit der Begeisterung für südamerikanische Fußballkunst und der Bewunderung eines klassischen Meistertrikots.
Der ballverliebte Löwe wiederum hat seine Wurzeln im Taufkirchener Wappen, das uns zu martialisch erschien, und entstand schließlich dank einer verhinderten Sponsorenidee, dem Vorbild amerikanischer Vereins- und Collegeteams, der Huldigung des wahren Fußballs und der Kreativität einer Spielermutter.






