Samstag, 7. Oktober 2006

 

Tapfer geschlagen beim Tabellenführer

Auswärtsniederlage mit 5:0 (2:0) bei der SpVgg Unterhaching in Grenzen gehalten

Bis zur 14. Minute konnte die wacker kämpfende F1 ein 0:0 beim Tabellenführer halten, der die letzten Spiele sämtlich zweistellig gewonnen hatte. Und wer weiß, welchen Verlauf das Spiel genommen hätte, wenn Tim (auf Vorlage von Dustin) in der 6. Minute nicht frei von dem herausstürmenden Torwart der Hachinger gestoppt worden wäre.

Immerhin ist es dem SV-DJK gelungen, bisher die wenigsten Gegentreffer gegen die Hachinger zu kassieren, was einer gut eingestellten, wenn auch oft zu tief stehenden Abwehr, etwas Glück bei zwei Pfostentreffern und nicht zuletzt dem überragenden Maxi zu verdanken war.


Die Heimmannschaft begann wie erwartet stürmisch. Schon in der 1. Minute musste Julian per Kopf retten, Maxi stand der SpVgg in der 2. und der Pfosten in der 3. im Weg und in der 5. Spielminute lenkte Maxi ("Mr. Cool" ;-) mit einem Superreflex den Ball noch übers Tor. Danach kam Tim zur eingangs beschriebenen Chance und gleich darauf verstolperte er einen der von Maxi weit vorgetragenen Abschläge.

Die Rot-Blauen drängten in der Folgezeit permanent auf das Taufkirchener Tor, so dass Daniel heute nicht zu seinen gefürchteten Vorstößen kommen konnte. Aber es sollte bis zur 14. Minute dauern, bis der erste Treffer durch einen Fernschuss im Anschluss an einen fragwürdigen Freistoß fiel, wobei die Situation eigentlich bereits geklärt schien. Ein Gegenzug von Andi in der 16. wurde durch einen verweiswürdigen Bodycheck (den man sich wohl in den Kellerduellen der 1. Mannschaft abgeschaut hat) noch in der eigenen Hälfte gestoppt, aber der Unparteiische konnte sich noch nicht einmal zu einer Ermahnung durchringen. Statt dessen musste der Pfosten beim folgenden Angriff der Hachinger noch einmal für Gerechtigkeit sorgen.

Außer dem 2:0 in der 18. als ein Spieler frei vor Maxi auftauchte und unhaltbar einschob, sollte dem Gastgeber heute übrigens kein weiterer Treffer aus einer der vielen Kombinationen mehr gelingen, so dass in der zweiten Halbzeit mehr oder minder glückliche Weitschüsse für die Ergebnisverbesserung herhalten mussten.

Gleich nach Wiederanpfiff musste Mr. Cool in der 22. Minute zum dritten Mal hinter sich greifen, als er einen scharf von links aus der Halbdistanz abgesetzten Schuss bei strömendem Regen nicht festhalten konnte. Einer der wenigen Gegenzüge der Gäste über Dustin wurde früh aufgehalten; ein Freistoß von der Strafraumgrenze in der 24. ging an Maxis Tor vorbei und in der 26. klärte er bravourös mit dem Fuß vor einem frei auftauchenden Angreifer.

In der Folge konnte sich die F1 etwas Entlastung verschaffen und hätte sich durchaus den Ehrentreffer verdient gehabt, doch Philiph wurde in der 28. mit letztem Einsatz im Strafraum gestoppt und auch ein Weitschuss von Dustin zwei Minuten später ging weit am Hachinger Tor vorbei. Statt dessen fiel das 4:0 in der 31. Spielminute quasi aus dem Nichts: ein Flankenball fast von der Höhe der Eckfahne senkte sich über Maxi ins Toreck.

Das gab dem Gegner weiter Auftrieb. Der 2er dribbelte unsere Abwehr schwindlig, traf aber ebenso wenig wie sein Sturmkamerad beim Kopfball nach einer Ecke in der 34. Minute, so dass erst ein weiterer Weitschuss von der Strafraumgrenze den Endstand zum 5:0 in der 35. brachte.

In der 38. Minute gab der Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen zwar noch einen indirekten Freistoß für Haching an der Torauslinie im Taufkirchener Strafraum, nachdem Maxi den vorhergehenden Flankenball vor einem Angreifer unter Kontrolle gebracht hatte, doch zum Glück ging der Nachschuss weit übers Gehäuse.

Fazit:

Mit dieser kämpferischen Einstellung sollte in Trudering am kommenden Wochenende etwas zu holen sein.

Tore:

14. 1:0
18. 2:0
22. 3:0
31. 4:0
35. 5:0

Wann der Mann in Schwarz das von Unterhaching gemeldete sechste Tor gesehen haben will, entzieht sich meiner Kenntnis. Zwar hat es permanent geregnet, aber so schlecht war die Sicht nun auch wieder nicht. Das Vorkommnis passt allerdings ins Gesamtbild der Leistung des Heim-Schiedsrichters der Heimmannschaft.





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