Dienstag, 30. Juni 2009
Münchner Merkur berichtet: Kreisfinale in Arget





Doppelseitiger Artikels aus dem Münchner Merkur vom 30.06.2009 zum Ausgang des Merkur-CUP Kreisfinales (Kreis 14) am Samstag, 27.06.2009, in Arget.
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Kreisfinale München Süd - Unbändiger Jubel und einige Tränen
Kullernde Tränen, unbändiger Jubel und spektakuläre Torszenen bis zum letzten Pfiff: Beim Merkur-CUP-Kreisfinale in Arget lagen Freud und Leid ganz eng beieinander. In einem spannenden Siebenmeter-Finale jubelten am Ende die E-Junioren der SpVgg Unterhaching gegen den SV-DJK Taufkirchen – genau wie im vergangenen Jahr.„Locker bleiben, es ist ganz egal, wer jetzt gewinnt“, redete Christian Hoyer auf seine jungen Wilden ein. Vor dem alles entscheidenden Siebenmeterschießen versuchte der Trainer der SpVgg Unterhaching die Spieler zu beruhigen. Die Nervosität war den E-Junioren vor dem Endpiel des Kreisfinals des Merkur CUP, den unsere Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband veranstaltet, kräftig unterstützt von den Premium-Sponsoren E.ON Bayern Vertrieb, Ensinger Mineral-Heilquellen und uhlsport als offiziellem Turnier-Ausrüster, ins Gesicht geschrieben. „Maxi, Maxi“, schallte es lautstark über das Argeter Fußballgelände. Die Anfeuerungsrufe galten dem Taufkirchener Torwart Maximilian Humpenöder. Schließlich war die Sensation gegen den Favoriten zum Greifen nah.
Dabei waren die Unterhachinger wie erwartet problemlos durch die Gruppenphase marschiert, mit 15 Treffern und nur einem Gegentor in drei Spielen. Und auch im Halbfinale hatte der gegnerische Trainer nichts zu lachen. Johann Öttl vom TSV Ottobrunn schrie, dirigierte und forderte mehr Einsatz von seinen Jungs. „Wenn, dann gehen wir mit wehenden Fahnen unter, aber nicht, indem wir hinten stehen bleiben“, heizte er seinen Schützlingen ein. Es sollte nicht helfen. Zu deutlich war am Ende das 6:0. Im Finale war die Schonzeit für die Unterhachinger aber endgültig vorbei, fanden sie im SV-DJK Taufkirchen doch einen ebenbürtigen Gegner. Die hatten sich zuvor souverän gegen Grünwald durchgesetzt. „Lasst euch nicht unterkriegen“, rief Helmut Skodic immer wieder über den Platz. Allessandro Lucchetta nahm seinen Trainer beim Wort und schoss die Taufkirchner nach beeindruckender Vorarbeit von Daniel Skodic in Führung. Die Nervosität auf der Gegenseite war zum Greifen nahe. Der dribbelstarke Wirbelwind Slavko Stanojevic, im Halbfinale dreimaliger Torschütze, agierte immer verzweifelter. Noch dazu, weil Taufkirchens Torwart Maximilian Humpenöder mehrmals bravourös rettete. „Noch sechs Minuten“, murmelte Trainer Hoyer und hoffte auf den Ausgleich. Wenige Ballkontakte später war der Jubel über den Treffer zum 1:1 von Christos Chasiotis groß.
Und dann ging es zum Siebenmeter-Punkt, wo die Taufkirchener Hoffungen auf Maxi ruhten. Doch die Schützen agierten im Nervenkrimi eiskalt. Nach zehn Schüssen hatten sich beide Teams nur einen Fehlversuch geleistet. Tränen flossen dann aber nach dem neunten Anlauf der Taufkirchner. Daniel Reichle schoss den Ball übers Tor und Mancusi Salvatore machte anschließend den Unterhachinger Sieg im Herzschlagfinale perfekt.
Ein Trost bleibt den unterlegenen Taufkirchnern: Beide Finalisten treten im Bezirksfinale am 12. Juli an. Hoffnungen auf den Pokal darf sich aber nur machen, wer es ins Merkur CUP-Finale am 18. Juli schafft. In Arget konnten die Spieler der acht Teams die Trophäe bereits am Spielfeldrand bestaunen. Und das schien so manchen jungen Kicker zu beflügeln, selbst wenn in der ersten Turnierhälfte immer wieder dicke Regentropfen auf das Objekt der Begierde niederprasselten.
Während sich die Zuschauer mit Regenschirmen bewaffneten, ging der Kampf um das runde Leder unvermindert weiter und zum Finale lächelte schon wieder die Sonne. Nur Bernd Schwefel hätte sich einen nicht ganz so freundlichen Auftritt des Gastgebers gewünscht, zumindest auf dem Rasen. Denn der Trainer des SV Arget belegte mit seiner Mannschaft den letzten Platz. Die Enttäuschung streifte der Jugendtrainer nach einem spannenden Tag aber schnell von sich: „Es ist echt toll, dass wir als kleiner Verein den Merkur-Cup ausrichten konnten.“
Florian Unger
Montag, 29. Juni 2009
Münchner Merkur berichtet: Kreisfinale in Arget

Den ersten Kurzbericht des Münchner Merkur vom 29.06.2009 zum
Ausgang des Merkur-CUP Kreisfinales in Arget am Samstag (27.06.2009)
im .pdf Format gibt es hier.
Die Serie hält!




Samstag, 27. Juni 2009
Merkur-CUP 2009: Kreisfinalsieg unglücklich verpasst
Qualifikation für das Bezirksfinale der 32 besten Mannschaften am 12.07.2009 geschafft!
Wie schon in der Vorrunde des diesjährigen Merkur-CUPs starteten die "Socca Juniors" etwas holprig in die Gruppenspiele des heutigen Kreisfinales im Kreis 14. Im Auftaktspiel gegen den gastgebenden SV Arget (2:0) versäumte man es, den wichtigen Zusatzpunkt für das dritte Tor zu ergattern und im zweiten Spiel gegen den Ligakonkurrenten aus Höhenkirchen, der sein erstes Spiel mit 1:0 gegen den TSV Ottobrunn verloren hatte, reichte es trotz Überlegenheit und früher Führung gar nur zu einem Punkt (1:1). Das abschließende Gruppenspiel gegen die Ottobrunner, die den SV Arget zwischenzeitlich mit 3:1 bezwungen hatten und somit schon 7 Punkte auf ihrem Habenkonto sammeln konnten, musste also zwingend gewonnen werden, um durch den gewonnenen direkten Vergleich den ersten Gruppenplatz und damit die Halbfinalteilnahme zu erreichen.Die Juniors hielten dem Erwartungsdruck souverän Stand und zogen mit einem sicheren 2:0 Sieg gegen den TSV Ottobrunn in das Semifinale gegen den TSV Grünwald ein, das ebenso sicher mit 2:0 für die Taufkirchener entschieden wurde, während die zweitplatzierten Ottobrunner in ihrem Halbfinale beim 0:6 gegen die SpVgg Unterhaching keine Chance hatten.
Damit kam es zum erhofften Kreisfinale gegen den Nachbarn aus Unterhaching, dem die "Socca Juniors" es diesmal nicht so leicht machen wollten wie in der Vorrunde. "Unterhaching kann nicht verlieren", meinten so manche und irgendwie ist dieser Satz ja eine Tautologie. Die Taufkirchener Jungs konnten aber ihr Vorhaben, aus gefestigter Abwehr den ein oder anderen Konter zu setzen, vorzüglich in die Tat umsetzen und spielten eingangs der zweiten Halbzeit die 1:0 Führung heraus, mussten aber leider kurz vor Ende der Partie den 1:1 Ausgleich durch einen unhaltbaren Sonntagsschuss in den Winkel hinnehmen, nachdem die Hachinger vorher schon in der Gelbe-Karten-Wertung uneinholbar mit 2:0 in Führung gegangen waren. So kam es - statt zu den im Regelbuch vorgesehenen Zeitstrafen und den 2x3 Minuten Verlängerung - zum Achtmeterschießen, das eigentlich eine Domäne der Juniors ist.Tatsächlich verschoss ein Hachinger und der darauf folgende Taufkirchener Schütze hatte also "Matchball" gegen die SpVgg Unterhaching, aber es reichte leider nur zum Lattentreffer. Da auch der nächste Taufkirchener seinen Achtmeter nicht verwandeln konnte, stand am Ende doch der Favorit ganz oben auf dem Treppchen.
Macht aber nichts, denn im Merkur-CUP kommt ja bekanntlich auch der Finalzweite eine Runde weiter und die Taufkirchener haben durch ihr beherztes Spiel sicher den ein oder anderen neuen Fan unter den Zuschauern für sich gewinnen können. Es könnte durchaus sein, dass die Juniors durch die Finalniederlage sogar die etwas leichtere Bezirksfinalgruppe erwischt haben, auch wenn sehr wahrscheinlich der FC Bayern München einer der Gegner sein wird, denn wie man dem Favoriten bis zum Endspiel aus dem Weg geht, wissen die SV-DJKler. Und wie man ihn ärgert, auch ;-)
Der 98er Jahrgang aus Taufkirchen hat damit sogar schon jetzt ein wenig mehr erreicht als die starken 97er im Vorjahr, die ebenfalls im Kreisfinale erst im Achtmeterschießen an der SpVgg scheiterten, aber vorher keinen Treffer setzen konnten. Hoffen wir, dass die 98er auch im Bezirksfinale erfolgreicher als die Vorgänger sein werden, denn ohne Punkte werden die löwenstarken Juniors am Sonntag in zwei Wochen sicher nicht wieder nach Taufkirchen zurückkehren wollen.
Laut Merkur-CUP Statistik des Münchner Merkur haben seit 1995 einschließlich des o.a. 1997er Jahrgangs im Jahr 2008 (8. Platz) ingesamt nur vier Mannschaften aus Taufkirchen bei München den Sprung in ein Bezirksfinale geschafft. Vorher waren das die DJK Taufkirchen im Jahr 1996 (6. Platz), der SV Taufkirchen im Jahr 2001 (3. Platz) und ein Jahr später in 2002 der fusionierte SV-DJK Taufkirchen (3. Platz). Ansporn genug für die "Socca Juniors" die historische Bestplatzierung anzustreben, denn die würde automatisch auch die Qualifikation zum Merkur-CUP Finale bedeuten, in dem bisher nur die BSG aus Taufkirchen an der Vils stand (1998 und 2002).
Also, liebe Fans der "Socca Juniors", feuert die Jungs am 12.07. eifrig an und nehmt euch für den 18.07.2009 (= Merkur-CUP Finale der 8 besten Mannschaften) lieber noch nichts vor.

FC Bayern, wir kommen ;-)
Fazit
Grandios!
Die E1 des SV-DJK Taufkirchen zählt zu den 32 besten Mannschaften im Verbreitungsgebiet des Münchner Merkurs (von der Stadt und dem Kreis München, Garmisch bis Dachau, Landsberg bis Freising, Erding bis Bad Tölz) und zieht in das Bezirksfinale B ein.
Und wer weiß, wohin der Weg noch führt, getreu nach Oliver Kahn's Motto:
"Weiter, weiter, immer weiter".
| Gruppe A | Gruppe B |
|---|---|
| Spvgg Unterhaching | SpVgg Höhenkirchen |
| SV Pullach | DJK SV Taufkirchen |
| TSV Grünwald | SV Arget |
| SV Straßlach | TSV Ottobrunn |
| Ergebnisse |
|---|
| 1. Spvgg Unterhaching |
| 2. DJK SV Taufkirchen |
| 3. TSV Ottobrunn |
| 4. TSV Grünwald |
| 5. Höhenkirchen |
| 6. SV Pullach |
| 7. SV Straßlach |
| 8. SV Arget |
Montag, 22. Juni 2009
Countdown läuft
Merkur-CUP 2009
Neben dem SV-DJK Taufkirchen und der SpVgg Höhenkirchen im Kreis 14 sind das der Sportbund Ost München, ESV München-Ost und SV Neuperlach im Kreis 16, sowie der TSV Ebersberg (Kreis 4) und der SV Dornach (Kreis 13).





